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FAHRZEUG |
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Unser ganzer Stolz… |
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Die Mobilität war unserer
Meinung nach immer eine der wichtigsten Eigenschaften der Jugendfeuerwehr der
Gemeinde Schalksmühle. Aus diesem Grund ist seit 1982 unser ganzer Stolz
sagen zu dürfen: „Wir haben ein eigenes Jugendfeuerwehrauto.“ Im
Folgenden möchten wir Euch unsere Fahrzeuge von damals bis heute vorstellen. |
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Historie – von I bis III… |
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Gummikuh (1982 - 2002) Ein besonderes Ereignis war die
Übergabe des LF 8 der Einheit Hülscheid am 10. November 1982 an die
Jugendfeuerwehr. Das Fahrzeug aus dem Jahr 1964 wurde gehegt und gepflegt. Im der Feuerwehr bürgerte sich
sehr schnell der Name Gummikuh für
das Jugendfeuerwehrauto ein. In den Jahren 1998 bis 2000
wurde der Aufbau komplett Runderneuert. Ziel war es das Auto jugendgerecht
umzugestalten. Dabei wurden die schweren und unhandlichen Gerätschaften in
den unteren Ladebereich und die Leichteren in den Oberen verstaut. Auf einer Fahrt zu unserer
Partnerfeuerwehr in Wanne-Eickel beendete schließlich und endlich ein
kausaler Motorschaden das Dasein der Gummikuh. Auf Grund der altersbedingten
Aufwendungen wurde dann das Fahrzeug im Jahre 2002 durch ein LF 8 ersetzt. |
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Mercedes Benz -
MB408 |
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Art: |
LF 8 Leicht |
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Baujahr: |
1964 |
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Gewicht: |
5,5 t |
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Leistung: |
68 PS |
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Besatzung: |
1/8 |
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Pumpe: |
FP 8/8 + TS 8/8 |
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LF 8 (2002 - 2008) Im Jahr 2002 wurde, nach dem
wir uns wehmütig von der Gummikuh trennen mussten, ein LF 8 in Dienst
gestellt. Dieses Fahrzeug sollte für uns
eine vorübergehende Lösung darstellen. Für die Jugendarbeit bot dieses Auto
leider zu viele Nachteile. Es war zu hoch. Auf Grund des
Geländefahrgestelles, war es den Jungendlichen selbst nicht möglich einen Großteil
der Geräte aus dem Fahrzeug zu entnehmen, was das Dienstgeschehen als sehr
schwierig gestaltete und einen sehr hohen Personalaufwand im Bereich der
Betreuung erforderlich machte. Trotzdem hat uns dieses
Fahrzeug gute Dienste geleistet und der Umgang den Jugendlichen viel Freude
bereitet. Ohne diese Fahrzeug wäre die feuerwehrtechnische Ausbildung der
Jugendfeuerwehr nur mit Schwierigkeiten möglich gewesen, da in heutigen
Zeiten im wesendlichen nur noch ein Gruppenfahrzeug – also mit 1/8ter Besatzung
– in den Löschgruppenstandorten vorhanden ist. Diese Fahrzeuge bei jedem
Dienst der Jugendfeuerwehr aus den Standorten der aktiven Wehren abzuziehen,
würde die Einsatzfähigkeit der betreffenden Löschgruppe empfindlich stören. |
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Magirus Deutz -
110D7 |
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Art: |
LF 8 |
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Baujahr: |
1974 |
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Gewicht: |
7,5 t |
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Leistung: |
110 PS |
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Besatzung: |
1/8 |
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Pumpe: |
FP 8/8 + TS 8/8 |
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LF Phönix (2008 - heute) 2006 wurde ein neues Fahrzeug
beschafft. Der ehemalige GKW, also ein THW – Technisches Hilfswerk – Fahrgestell,
bot für die Jugendarbeit einen entschiedenen Vorteil. Das Fahrzeug hat im
Bereich des hinteren Aufbaus so genannte Bracken, die die Geräteentnahme für
die Jugendlichen erheblich erleichtern. Nachdem die Rollos geöffnet wurden,
werden die Bracken heruntergeklappt und lassen so eine etwa 40 cm breite
Trittstufe entstehen, welche es den Jugendlichen ermöglicht, auf Grund der
höheren Standfläche erheblich leichter – als zu dem Vorgänger – die
feuerwehrtechnischen Geräte zu entnehmen. Was natürlich störte, war die
blaue Farbe des Autos. Wir sind natürlich gewohnt, dass Feuerwehrautos für
gewöhnlich eine rote Fahrzeugfarbe aufweisen. Somit musste dies geändert
werden. Als erstes wurden für die Sanierung des Fahrgestelles durchgeführt. Dabei
wurden Roststellen beseitigt, die Bremsanlage überarbeitet, die
Kraftstofftanks abgedichtet, Fahrwerk, Motor und Getriebe kontrolliert und
die entsprechenden Reparaturen durchgeführt. Als diese Arbeiten nach etwa
einem Jahr erledigt waren, konnte mit den Vorbereitungen für die
Fahrzeuglackierung begonnen werden. Schleifen, Spachteln, Abkleben uns Ausbau
diverser Teile, die beim Lackiervorgang stören würden, standen im nächsten
Arbeitsschritt an. Nach dem das erledigt war, wurde das Fahrzeug nun endlich
rot. Im Februar 2008 konnte unser
Phönix, sprichwörtlich - der Vogel der aus der Asche kam, endlich angemeldet
und zugelassen werden und war somit Fahrbereit. Von diesem Tag an ist das
Fahrzeug innerhalb der Fahrzeughallen der Löschgruppe Hülscheid untergebracht,
die seit dem unseren LF-Phönix auch zu Einsatz und Übungszwecken verwenden. Mit der Anschaffung dieses
Fahrzeuges eröffneten sich dem Gemeindebrandinspektor (GBRI) Dieter Coordt
neue Möglichkeiten. Da in einer der Löschgruppen ein Fahrschullehrer seinen
aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Schalksmühle
angetreten hatte, wurde zum geplanten Umbau des Fahrzeuges ergänzend alles
erforderliche eingebaut für die Nutzung als Fahrschulfahrzeug, so das nun
Führerscheine der Klassen C, C1, CE und C1E (vormals Klasse 2) innerhalb der
Feuerwehr Schalksmühle ausgebildet werden können. Seit Februar 2008 begannen dann
die Arbeiten im Bereich des hinteren Aufbaus. Die Geräteeinbauten, die für
die THW-Gerätschaften vorhanden waren wurden entweder ausgebaut, verändert
oder komplett erneuert, so das sie für die Aufnahme unserer
feuerwehrtechnischen Geräte geeignet waren. Am 11.06.2008, beim Dienstabend
der Jugendfeuerwehr, wurde das Fahrzeug durch den Gemeindebrandinspektor
Dieter Coordt und seinen Stellvertreter Olaf Bühren offiziell in Dienst
gestellt. Wir möchten uns an dieser Stelle noch für die tatkräftige
Unterstützung an den Umbauarbeiten des Fahrzeuges bei der Löschgruppe
Hülscheid bedanken. Ebenso gebührt unser Dank der Wehrleitung der Feuerwehr der
Gemeinde Schalksmühle, ohne deren Einsatz und Unterstützung die Anschaffung
des LF-Phönix nicht möglich gewesen wäre. |
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Magirus Deutz -
170D11 |
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Art: |
GKW (THW) |
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Baujahr: |
1980 |
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Gewicht: |
11,0 t |
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Leistung: |
170 PS |
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Besatzung: |
(derzeit) 1/6 |
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Pumpe: |
TS 8/8 |
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Winde |
5,0 t |
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